Forschung an der hochschule 21

… bedeutet anwendungs- und praxisorientierte Forschung in den Bereichen Gesundheit, Technik und Bauwesen.

Bereits seit vielen Jahren wird an der hochschule 21 geforscht. Anfangs geprägt durch den Bereich Bauwesen verstärkt sich zunehmend das Engagement auch auf die Bereiche Technik und Gesundheit, so dass die drei fachlichen Ausrichtungen der Hochschule auch im Bereich Forschung wiederzufinden sind. Hinzu kommt die vierte Säule der Hochschule – die Fort- und Weiterbildung, die ebenfalls den Bereich Forschung unterstützt bzw. hiervon profitiert. Sowohl in der Grundordnung als auch im Leitbild widmet sich die hochschule 21 auch dem Bereich Forschung. Durch die große Nähe der Hochschule zur Wirtschaft wird es der Hochschule ermöglicht, sehr praxisnahe und anwendungsorientierte Forschung durchzuführen.

Zusammen mit unseren Partnerunternehmen sowie mit Hilfe von öffentlichen Fördermöglichkeiten werden sowohl aktuelle Themen aus der Industrie und Wirtschaft als auch rein akademisch-wissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet. Die Einbindung von Studierenden in diese Projekte ist ein großes Anliegen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Natürlich wird Forschung an der hochschule 21 unter Berücksichtigung der Freiheit von Forschung gemäß Art. 5 Abs. 3 des Grundgesetzes (GG) unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze durchgeführt.

Forschungskommission

Die Forschungskommission verfolgt zusammen mit der Hochschulleitung und dem Senat das Ziel, die Position der Hochschule auf dem Gebiet der angewandten Forschung auszubauen. Zu diesem Zweck sollen insbesondere interdisziplinäre Forschungsaktivitäten initiiert, gefördert und unterstützt werden. Die Kommission beteiligt sich daran, die Rahmenbedingungen für Forschung so zu gestalten, dass Impulse gesetzt und die Wettbewerbsfähigkeit sowie das Image der Hochschule gestärkt werden. Außerdem wirkt die Kommission bei der Erstellung von Richtlinien mit, die grundsätzliche Überlegungen zur Forschungsförderung und -organisation beinhalten.

Die Forschungskommission setzt sich jeweils aus einem Vertreter aus der Professorenschaft der Studiengänge der Hochschule zusammen. Aus diesen wird der Vorsitzende gewählt.

  • Prof. Dr.-Ing. Karsten Ley (Architektur DUAL)
  • Prof. Dr. Beate Lenck (Physiotherapie DUAL)
  • Prof. Dr.-Ing. Holger Stehr (Bauingenieurwesen DUAL)
  • Prof. Dr. phil. Beate Stiller (Pflege DUAL)
  • Prof. Dr.-Ing. Thorsten Uelzen (Vorsitzender; Mechatronik DUAL)
  • Prof. Dr. rer. pol. Steffen Warmbold (Führungskompetenz MBA)
  • Prof. Dr. med. Barbara Zimmermann (Hebamme DUAL)

Aufgaben der Forschungskommission

Die Forschungskommission berät den Senat bei der Einrichtung, Aufhebung und Veränderung von Forschungsschwerpunkten und bei der Beantragung von Sonderforschungsbereichen. Sie dient weiterhin als Beratungsstelle für Antragstellungen auf Mittel Dritter insbesondere Mittel aus öffentlichen Fördermöglichkeiten. Ferner ist sie zuständig für die Erstellung des jährlich zu aktualisierenden Forschungsberichts der hochschule 21.

Forschungsschwerpunkte und -themen

Viele Forschungsthemen lassen sich direkt den einzelnen Fachbereichen Gesundheit, Technik und Bauwesen zuordnen. Darüber hinaus setzt die hochschule 21 eigene Akzente bezüglich neuester Forschungsrichtungen und sieht hier im Besonderen eine Stärke in der Vernetzung der Fachbereiche.

Forschungsschwerpunkt AAL – Ambient Assisted Living

Durch die einmalige Konstellation, die Bereiche Gesundheit, Technik und Bauwesen unter einem Dach zu vereinen, hat die Hochschule einen Forschungsschwerpunkt im Bereich „AAL – Ambient Assisted Living“ gebildet. Die besondere Stärke der hochschule 21, in allen für AAL relevanten Bereichen starke Partner aus der Industrie und Wirtschaft vorzuweisen, prädestiniert sie dazu sehr erfolgreich dieses Themenfeld zu bearbeiten.

Was ist AAL?

Ambient Assisted Living (AAL) bzw. umgebungsunterstütztes Leben umfasst Methoden, Konzepte, (elektronische) Systeme, Produkte sowie Dienstleistungen, welche das alltägliche Leben älterer und auch benachteiligter Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen. Die verwendeten Techniken und Technologien sind nutzerzentriert, also auf den Menschen ausgerichtet und integrieren sich in dessen direktes Lebensumfeld. Die Technik passt sich folgerichtig an die Bedürfnisse des Nutzers an und nicht umgekehrt. Um Kontextinformationen zu teilen, können Technologien im AAL-Umfeld sinnvollerweise modular und vernetzbar aufgebaut sein, um ein pseudointelligentes Verhalten aufzuweisen.

Herauszustellen ist hierbei das Forschungsprojekt „GeniAAL weiterbilden“ (Projekt WAALter – Weiterbildung im Bereich AAL – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Weitere interdisziplinäre Forschungsthemen:

  • Gebäudetechnik
  • Barrierefreies Bauen mit Blick auf Pflege

Forschungsthemen aus dem Bereich Bauwesen:

  • Bauphysik (energetisches Bauen)
  • Tragwerkplanung
  • Baumanagement

Forschungsthemen aus dem Bereich Technik

  • Prozessautomatisierung
  • Gebäudeautomation
  • Assistenzsysteme für Menschen im fortgeschrittenen Alter und Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Automation in der CFK-Bauteileherstellung