Förderung für Mitarbeitende der hochschule 21

Das EU-Programm Erasmus+ bietet Ihnen die Möglichkeit, 

  • an europäischen Partnerhochschulen der hochschule 21 zu lehren,
  • im europäischen Ausland an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen,
  • Mitarbeiter aus europäischen Unternehmen sowie Dozenten von EU-Partnerhochschulen zur Lehre an die hochschule 21 einzuladen. 

Das Promos-Programm des DAAD und BMBF fördert Ihre Studienreisen weltweit.
 

Corona - Info:

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab, die bis zum 30. September bestand. Informieren Sie sich über die aktuelle Situation in Ihrem Zielland und über dessen Einstufung als Risikogebiet auf der COVID-19-Info des Auswärtigen Amtes.
 

Brexit - Info

Ein Aufenthalt im Vereinigten Königreich (UK) zu Lehre, Fort- und Weiterbildung kann über das Erasmus-Programm nur bis zum 31.3.2023 gefördert werden, danach nimmt das UK nicht mehr am Erasmus-Programm teil. Für diese Erasmus-Aufenthalte bis zu einer Dauer von max. 1 Monat müssen Sie kein Visum beantragen. Aber ab 1.10.2021 ist für EU-Bürger/innen die Einreise nur mit einem gültigen Reisepass möglich.
 

Lehre, Fort- und Weiterbildung mit Erasmus+

Möchten Sie an einer europäischen Partnerhochschule der hochschule 21 lehren oder sich im europäischen Ausland fort- und weiterbilden? Dann lassen Sie sich im International Office der hs21 zu Fördermöglichkeiten im EU-Programm „Erasmus+“ beraten.

Wer und was kann an der hs21 gefördert werden?

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Es bietet nicht nur den Studierenden der hs21 die Möglichkeit zu Studium und Praktikum/Absolventenpraktikum in Europa, sondern auch allen Hochschulmitarbeitern aus Lehre und Verwaltung eine Möglichkeit, mit Förderung ins europäische Ausland zu gehen.

Mitarbeiter aus der Lehre, wie z.B.

  • Professoren und Dozenten
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter

für Lehraufenthalte, die an ERASMUS+ Partnerhochschulen in Europa stattfinden.
Sie müssen in einem bilateralen Abkommen (Inter-Institutional Agreement) festgelegt sein.

Zu Lehraufenthalten zählen z.B.:

  • Lehrveranstaltungen/Vorlesungen
  • Vorträge/Tutorien
  • Fachliche Betreuung/Supervision von Studierenden
  • Beteiligung an Prüfungen
  • gemeinsame Veranstaltungen/Seminare

Dauer: mind. 2 aufeinanderfolgende Arbeitstage, maximal - je nach Vertrag - bis zu 7 Arbeitstage. Das verpflichtende Unterrichtspensum beträgt dabei 8 Stunden.
Bei Kombination von Lehrtätigkeit und Fort- und Weiterbildung reduziert sich das Lehrdeputat auf 4 Stunden/ Woche. 

Mitarbeiter aus Lehre und Verwaltung

Fort- und Weiterbildung kann an diversen europäischen Einrichtungen und Hochschulen, aber auch an EU-Partnerhochschulen stattfinden. Sie muss nicht in einem bilateralen Abkommen festgelegt sein.

 für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im EU-Ausland, z.B.

  • Job Shadowing/Hospitation
  • Monitoring von Erasmus+ Projekten
  • Tutorien/Seminare/Workshops
  • Sprachkurse
  • Teilnahme an einer Staff Training Week                   

Wichtig ist:
Diese Maßnahme soll Ihre berufliche Entwicklung fördern. Ziel ist der Erwerb neuer und innovativer Lern- und Lehrpraktiken, die einen Mehrwert für die hs21 darstellen.
Nicht förderfähig sind Forschungsvorhaben mit direktem Forschungsbezug und Konferenzen.

Dauer: mind. 2 aufeinander folgende Tage. Je nach Verfügbarkeit der Mittel sind unterschiedliche Förderdauern möglich, wobei vorrangig Aufenthalte zwischen 2 - 10 Tagen gefördert werden, um möglichst viele Personen berücksichtigen zu können.

Weitere Fördermöglichkeiten im Erasmus-Programm für:

  • Einladung von Mitarbeitern aus europäischen Unternehmen zur Lehre an der hs21
    Die Förderung von Lehre durch ausländisches Unternehmenspersonal  soll die Zusammenarbeit der hs21 mit europäischen Wirtschaftsunternehmen stärken. Für eingeladenes Personal gibt es keine Mindestlaufzeit (der 1. Tag ist bereits förderfähig) und kein Mindestdeputat für Lehre.
  • Einladung von Dozenten von Erasmus-Partnerhochschulen zur Lehre an der hs21
    Sie sollen die Lehre an der hs21 bereichern und die "Internationalization at home" fördern. Die finanzielle Unterstützung erfolgt für sie jedoch durch die Partnerhochschule.
  • Es gibt im Erasmus-Programm auch in diesem Bereich spezielle Förderung von Menschen mit Behinderungen. Details dazu erfahren Sie bei Frau Schuback im International Office
     

Welche Förderung gibt es?

Der ERASMUS+ Mobilitätszuschuss für Lehre und Fort- und Weiterbildung beinhaltet:

Als Anfangsdatum des geförderten Aufenthaltszeitraumes gilt der erste Tag, an dem Sie an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein müssen, das Enddatum ist der letzte Tag, an dem Sie an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein müssen. Reisetage werden an der hs21 bei der Berechnung der Aufenthaltsdauer berücksichtigt. Aus dem Mobilitätsprogramm muss hervorgehen, dass an den zu fördernden Tagen Aktivitäten in Zusammenhang mit der Mobilitätsmaßnahme stattgefunden haben. Die tatsächliche Dauer Ihres Aufenthalts ist nach dessen Abschluss durch eine Bestätigung der aufnehmenden Einrichtung zu belegen.

Wenn Sie Unternehmenspersonal aus Firmen in Europa zur Lehre an die hs21 einladen möchten, erfolgt die Erstattung von Fahrtkosten und Aufenthaltskosten aus Erasmus-Mitteln der hs21 wie bei den oben genannten Erasmus-Zuschüssen.

Was sind die nächste Schritte?

  • Die nächste Ausschreibung mit genauer Bewerbungsfrist für eine neue Erasmus-Förderung erfolgt per E-Mail an alle Hochschulmitarbeiter aus Lehre und Verwaltung durch das International Office nach Erhalt des nächsten Fördervertrages.
  • Melden Sie dann sogleich Ihr Interesse an einer eigenen Förderung oder Einladung von Unternehmenspersonal für das folgende Kalenderjahr  per E-Mail im International Office an.

Die Einladung für Unternehmenspersonal wird nach Förderzusage vom International Office ausgestellt.  

Auswahlkriterien

  • Die Förderung muss der Personalentwicklungsstrategie der Hochschule entsprechen und einen Mehrwehrt für die hs21 darstellen.
  • Lehraufenthalte werden zum Erhalt der Partnerschaften vor Fort- und Weiterbildung berücksichtigt.
  • Eine wiederholte Förderung ist möglich, wird aber nach einer erstmaligen Förderung berücksichtigt.
  • Ansonsten ist der Zeitpunkt des Bewerbungseinganges ausschlaggebend.  
  • Doppelförderung aus EU-Mitteln muss ausgeschlossen sein.

Weitere Informationen zu Ablauf und Förderunterlagen erhalten Sie im International Office.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches Gespräch.  

 

Studienreisen mit dem PROMOS – Programm

Über das PROMOS-Programm besteht (bei Bewilligung von Zusatzmitteln durch DAAD und BMBF) die Möglichkeit zur Förderung von Studienreisen weltweit. Als Lehrende der hochschule 21 können Sie sich dafür normalerweise 1x pro Jahr im International Office bewerben.

Die Ausschreibung dazu erfolgt per E-Mail an alle Professoren/innen der hs21 durch das International Office - in der Regel Mitte November für das folgende Kalenderjahr.     

  • Studienreisen mit mindestens 5 Studierenden von maximal 12 Tagen Dauer können mit einer Aufenthaltspauschale von 30€/Person/Tag für Reisen in die EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und Türkei gefördert werden. Für alle übrigen Länder gelten 45€/Person und Tag.
  • 1 begleitender Hochschullehrer kann ebenfalls gefördert werden.
  • Neben der Vermittlung von fachbezogenen Kenntnisse und Landeskunde soll die Begegnung mit ausländischen Studierenden und Wissenschaftlern im Mittelpunkt stehen, daher ist u.a. ein Einladungsschreiben einer ausländischen Hochschule vorzulegen.

Eine PROMOS-Förderung ist nur möglich, wenn für das Zielland keine Reisewarnung besteht.

Weitere Informationen zu Ablauf und Förderunterlagen erhalten Sie im International Office.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches Gespräch. 

Anja Schuback

Anja Schuback
M.A.

  • International Office
  • Abteilungsleitung