
Visualisierung des ITN - Zentrum für Innovative Technologien zur Nachhaltigen Entwicklung © kamps+ gmbh
ITN - Zentrum für Innovative Technologien zur Nachhaltigen Entwicklung

Das ITN – Zentrum für Innovative Technologien zur Nachhaltigen Entwicklung der hochschule 21 soll Kompetenzen und Expertisen im Themenfeld technologischer Ansätze zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung für die gesamte Region bündeln und zugänglich machen. Der Fokus liegt auf Wissenstransfer sowie praxisnaher Forschung und Entwicklung. Der geplante Neubau bietet Platz für Lehre, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, wissenschaftliche Begleitung, Fort- und Weiterbildung, Fachveranstaltungen und die Unterstützung von Ausbildung und Studienprojekten.
Das Projekt wird gefördert mit rund 3,6 Millionen Euro EU-Mitteln des Regionalentwicklungsprogramms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ sowie kofinanziert durch die Hansestadt Buxtehude, den Landkreis Stade und die hochschule 21. Die Förderung umfasst neben Investitionen in ein neues Hochschulgebäude auch die Anschubfinanzierung für den Betrieb des neuen Zentrums. Es handelt sich um die bisher höchste vergebene Einzelfördersumme im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“.
Mit dem Regionalentwicklungsprogramm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ unterstützt das Land Niedersachsen die Zusammenarbeit von Landkreisen und kreisfreien Städten, um sich über Kompetenzaufbau und mehr regionale Zusammenarbeit zukunfts- und widerstandsfähig aufzustellen. Die „Zukunftsregion Süderelbe“ ist im Rahmen dieses Förderprogramms vom Land Niedersachsen anerkannt. Sie ist ein Zusammenschluss der Landkreise Harburg (Leadpartner), Stade, Lüneburg und der Hansestadt Lüneburg sowie der Süderelbe AG, die auch als Regionalmanagement auftritt. Der Fokus der Zukunftsregion Süderelbe liegt auf dem Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“ als Schlüssel für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. Für die insgesamt 14 Zukunftsregionen verwaltet die Landesregierung ein Budget von insgesamt 96 Millionen Euro aus europäischen Fördermitteln (EFRE/ESF+).
Ziele und Aufgaben des ITN
Der Ansatz des ITN zielt darauf ab, technologische Entwicklungen zu den Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung im anwendungsorientierten Hochschulumfeld zu bündeln, einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen, neue Entwicklungen voran zu treiben und damit Impulsgeber für innovative wirtschaftliche Entwicklungen der Region zu sein.
Das ITN setzt dabei an bereits vorhandenen Ideen und Konzepten der Region sowie bestehenden Kompetenzen der hochschule 21 an und will diese Stärken weiterentwickeln. Hierzu zählen die Themenkreise der nachhaltigen Bau- und Gebäudetechnik, der ressourcenschonenden Produktion in Industrie und Landwirtschaft genauso wie die klimaschonende und klimaangepasste Entwicklung städtebaulicher Lösungen für Gemeinden und Kommunen.

Das Nutzungskonzept
Das neue Gebäude des ITN gliedert sich in vier Funktionsbereiche:
- Hörsaal mit 250 Plätzen für öffentliche, fachöffentliche und hochschulische Veranstaltungen
- Versuchshalle mit Büros
- Projekträume
- Veranstaltungsfoyer / Ausstellung
Im Sinne dieser öffentlichen wie hochschulischen Nutzung kann der Neubau sowohl über das zur Harburger Straße hin ausgerichtete Veranstaltungsfoyer als auch vom Hochschulcampus aus betreten werden.

Der Standort
Das ITN soll auf dem Campus der hochschule 21 im Zentrum der Hansestadt Buxtehude entstehen. Für den Neubau wird das Grundstück zwischen hochschule 21 und dem Gebäude der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule genutzt, das ebenfalls zum Campus der Hochschule gehört. Im Sommer 2026 haben hier bereits erste Sondierungen und Beprobungen durch einen Baugrundgutachter stattgefunden.
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