Unsere aktuellen Seminarangebote:

  • Donnerstag, 29.02.2024, 17:30 – 20:45 Uhr

74.17 Sicherheit und Zuverlässigkeit in der Geotechnik – Bemessung nach dem neuen Eurocode 7  Anmeldung

Derzeit befindet sich die zweite Generation des Eurocodes 7 in Bearbeitung. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant, gefolgt von einer mehrjährigen Phase der Implementierung bis spätestens Anfang 2028 die bisherigen Versionen aller Eurocodes zurückgezogen werden müssen.

Oberstes Ziel einer Bemessung ist die Gewährleistung der Zuverlässigkeit der betrachteten geotechnischen Konstruktion. Dieses Ziel wird in dem neuen Eurocode 7 deutlich stärker herausgestellt als in der aktuell gültigen Fassung. So ist für den Nachweis einer ausreichenden Zuverlässigkeit nicht allein die rechnerische Überprüfung von Grenzzuständen der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit relevant. Vielmehr soll durch eine Reihe begleitender Maßnahmen die Erreichung der geforderten Zielzuverlässigkeit gewährleistet werden. Auch lässt der neue Eurocode 7 für den rechnerischen Nachweis von Grenzzuständen explizit die Verwendung zuverlässigkeitsbasierter Methoden als Alternative zum bekannten Teilsicherheitskonzept zu.

Ziel dieses Seminars ist es, die maßgebenden Änderungen des neuen Eurocode 7 und deren Auswirkungen im Hinblick auf die Sicherheit und Zuverlässigkeit der geotechnischen Bemessung aufzuzeigen.

Inhalt: 

  • Vorstellung von Struktur und wesentlichen Inhalten des neuen Eurocodes 7
  • Erläuterung der zugrundeliegenden Bemessungs- und Sicherheitsphilosophie und deren Umsetzung innerhalb des Codes
  • Darstellung der wesentlichen Änderungen in der geotechnischen Bemessung anhand ausgewählter Bemessungsaufgaben
  • Einführung in die Grundlagen der Probabilistik in der Geotechnik
  • Darstellung des Ablaufs einer zuverlässigkeitsbasierten Bemessung sowie Diskussion von Möglichkeiten und Grenzen dieser Vorgehensweise

Referent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny, Universität Siegen

Veranstaltungsort: hochschule 21, Raum 214, Harburger Straße 6, 21614 Buxtehude

Kosten: 125,00 € (inkl. Seminarunterlagen als PDF-Datei)

Anerkannte Fortbildungspunkte: 4

 

  • Donnerstag, 07.03.2024, 17:30 – 20:45 Uhr

74.18 Küstenschutz im Zeichen des Klimawandels   Anmeldung 

Die Generalpläne Küstenschutz der Küstenländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein sind als Konsequenz aus der verheerenden Sturmflut 1962 entstanden und werden kontinuierlich vorgeführt. Ursprünglich dienten Sie lediglich dazu die Deiche einer regelmäßigen Sicherheitsüberprüfung mit einheitlichen Länderstandards zu unterziehen und Verstärkungsbedarfe zu ermitteln. Darüber hinaus sind die Generalpläne heute auch ein zentraler Baustein zur Anpassung des Küstenschutzes an den Klimawandel.

Ziel dieses Seminars ist es, das Verständnis für das Spannungsfeld Klimawandel – Meeresspiegelanstieg – und Küstenschutz zu erläutern.

Inhalt:

  • Klimawandel (IPCC)
  • Generalpläne Küstenschutz der Länder
  • Umsetzung des Generalplan Küstenschutz am Beispiel Schleswig-Holstein

Referent: Fabian Lücht, LKN-SH, Leiter Geschäftsbereich 5 Küstenschutz und Häfen: Instandhaltung und Regiebetrieb

Veranstaltungsort: hochschule 21, Raum 213, Harburger Straße 6, 21614 Buxtehude

Kosten: 125,00 € (inkl. Seminarunterlagen als PDF-Datei)

Anerkannte Fortbildungspunkte: 4

 

Hinweis: Die Seminare sind Präsenzveranstaltungen an der hochschule 21, Harburger Straße 6, 21614 Buxtehude

Die angebotenen Seminare sind durch die Ingenieurkammer Niedersachsen zur Dokumentation der Fortbildungsverpflichtung anerkannt. Die entsprechenden Fortbildungspunkte sind bei den Seminaren angegeben.

Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit den entsprechenden Unterrichtseinheiten (Wohngebäude/Nichtwohngebäude/Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA)) angerechnet.

Weitere Seminare sind in Planung

Ihr IWB Team