News aus der hochschule 21

Alumni-Interview: Adelinas vielfältiger Job im Kompetenzzentrum Demenz

Adelina hat ihren Bachelorabschluss im dualen Studiengang Pflege an der hochschule 21 absolviert und ist nun seit etwa einem Jahr bei ihrem Arbeitgeber, dem Kompetenzzentrum Demenz. Im Rahmen des Karrieretags Pflege hat sie von ihrer Tätigkeit berichtet und war so nett, uns auch ein paar Fragen zu beantworten.

hs21: Wo arbeitest du in welchem Tätigkeitsfeld?
Adelina: Ich arbeite als Projektmitarbeiterin im Kompetenzzentrum Demenz in Norderstedt, Schleswig-Holstein. Unser Tätigkeitsfeld ist sehr vielfältig und reicht von der Durchführung von Schulungen bis zur Öffentlichkeits- und Projektarbeit. Unser zentrales Ziel ist es, die Versorgungsstrukturen für Menschen mit Demenz sowie deren An- und Zugehörige nachhaltig zu verbessern.

hs21: Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei dir aus?
Adelina: Einen klassischen Arbeitstag gibt es bei mir eigentlich nicht. Jeder Tag bringt neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich, was meine Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend macht. Entweder bin ich im Büro oder in Schleswig-Holstein unterwegs, je nach Terminen und Projekten. Dabei ist es wichtig, sich gut strukturieren und organisieren zu können, um den unterschiedlichen Aufgaben und Anforderungen im Arbeitsalltag gerecht zu werden.

hs21:Was konntest du aus dem Studium an der hochschule 21 mitnehmen?
Adelina: Mein Studium an der hs21 unterstützt mich in meiner aktuellen Tätigkeit in vielerlei Hinsicht. Die Inhalte der verschiedenen Module passen sehr gut zu meinem heutigen Aufgabenbereich und lassen sich direkt in der Praxis anwenden. Besonders hilfreich sind für mich das wissenschaftliche Arbeiten, Projektmanagement, Edukation, Netzwerkarbeit sowie pflegewissenschaftliche Grundlagen.

hs21: Was würdest du Studieninteressierten oder Pflegekräften raten, die über ein Pflege-Studium nachdenken?
Adelina: Die Akademisierung der Pflege steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen und ist in der Praxis teilweise noch mit Skepsis verbunden. Trotzdem bietet ein Pflegestudium die Möglichkeit, Pflege weiterzuentwickeln und neue Perspektiven einzubringen. Ein wichtiger Bestandteil ist das evidenzbasierte Arbeiten, das Entscheidungen auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt und die Versorgungsqualität verbessert. Zudem erweitert es den fachlichen und persönlichen Horizont und ermöglicht es, Pflege aus einer breiteren Perspektive zu betrachten. Mein Rat wäre, sich davon nicht abschrecken zu lassen und offen für diesen Weg zu sein, da sich dadurch berufliche Perspektiven über die direkte pflegerische Versorgung hinaus eröffnen.

Wir wünschen Adelina auf ihrem weiteren Weg alles Gute!

Sie interessieren sich für den Studiengang Pflege? Hier finden Sie alle Infos dazu. Wenn Sie schon konkrete Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Studienberatung oder melden Sie sich für den Online Talk Pflege an.