72.16 Brandschutz im Holzbau - Möglichkeiten und Grenzen

Die Forderung nach mehr Holzbauten ist z.Z. in aller Munde, um die hoch gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen. Andererseits schränk(t)en die Landesbauordnungen aus Brandschutzgründen den Holzbau massiv ein – aber hier ist einiges in Bewegung geraten: Neue bzw. überarbeitete Landesbauordnungen (u.a. NBauO in Niedersachsen) und die neue Muster-Holzbaurichtlinie (MHolzBauRL) bieten neue interessante Möglichkeiten zur Anwendung des Holzbaus. 

Ziel dieses Seminars ist es, am ersten Abend die neuen Regelungen mit ihren erweiterten Möglichkeiten für den Holzbau vorzustellen sowie am zweiten Abend auf die brandschutztechnische Nachweisführung von Holzbauteilen einzugehen und diese anhand von Beispielen auf Grundlage unterschiedlicher Verfahrensmöglichkeiten näher zu erläutern. 

Inhalt erster Abend (24.11.2022, einzeln buchbar als Seminar 72.16):    
•    Brandschutz von Holzbauten nach den Landesbauordnungen, der MHolzBauRL und der Verwaltungsvorschrift technische Baubestimmung (VVTB)
•    Stand der Technik und Wissenschaft im Holzbau – Möglichkeiten und Grenzen 

Inhalt zweiter Abend (01.12.2022 einzeln buchbar als Seminar 72.17):
•    Bemessung des Brandschutzes von Holzbauteilen mit Tabellenverfahren, vereinfachten Rechenverfahren sowie auf Grundlage von Anwendbarkeitsnachweisen (mit Beispielen)
•    Anschlüsse/Fugen - Nachweis Raumabschluss
•    Ausblick auf die komplexeren allgemeinen Rechenverfahren 

Referenten:    Dr.-Ing. Thomas Merkewitsch, Fachbereichsleiter Brandschutz, 
                               Dipl.-Ing. (FH) Meinhard Dultz, Fachbereichsleiter Bauen im Bestand,
                               Tragwerksplaner im Denkmalschutz, 
                               beide KFP Ingenieure GmbH – Hamburg 
Termine:           Donnerstag 24.11. und 01.12.2022, jeweils 17:30 – 20:45 Uhr
Kosten:            125,00 € (inkl. Seminarunterlagen als PDF-Datei) – auf Wunsch in Präsenz (inkl. Begrüßungsgetränk) oder als Zoom-Livestream