Großer Erfolg für Architektur-Studierende

Verleihung Rudolf Lodders Preis
©Entwurf Lohmann - Innenperspektiven
Verleihung BDA Preis
©Entwurf Isheim - Straßenperspektive
©Entwurf Wenzel - Straßenansicht

Einige unserer jungen Talente aus dem Studiengang Architektur DUAL konnten bei zwei Wettbewerben überzeugen und räumten mehrere Preise ab. Der Rudolf Lodders Preis richtet sich jedes Jahr mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen an Studierende deutscher Hochschulen. Mit dem Wettbewerb soll der Architektennachwuchs gefördert werden. Während die eingereichten Arbeiten hier aus dem gesamten Bundesgebiet kamen, richtete sich der BDA-Absolventenpreis der Bezirksgruppe Lüneburg ausschließlich an die Bachelorabsoventinnen und -absolventen der hochschule 21.
Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern.

Rudolf Lodders Preis
Am 15. November fand die Verleihung des Rudolf Lodders Preises im Hamburger Jupiter-Haus statt. Studierende von 10 Hochschulen hatten ihre Konzepte zur Weiterentwicklung eines Warenhauses eingereicht. Im Preisgericht saßen bekannte Größen wie Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor Hamburg, Dr. Anna Joss, Leiterin Denkmalschutzamt Hamburg, Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer, sowie Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. "Dass unsere Studierenden bei diesem namenhaften Wettbewerb so erfolgreich sind, macht mich sehr stolz", so Ingo Hadrych, Präsident der hochschule 21.

Stefanie Lohmann sicherte sich mit ihrem Konzept den 2. Preis. Wegen eines halbjährigen Mexiko-Aufenthaltes konnte sie zwar nicht an der Preisverleihung teilnehmen, aber die Freude war dennoch groß.

„Gut zusammengewürfelt – Warenhäuser bieten mehr“ – Stefanie Lohmann
Objekt: Ehemaliges Galeria Kaufhof, Mönckebergstraße Hamburg
Lohmanns Idee, durch eine Öffnung zur Straße eine Einladung ins Gebäude und damit eine Verbindung zur Stadt zu schaffen, fand Anklang. Sie berücksichtigte die komplexe Bestandssituation und entwickelte ein flexibel erweiterbares Modul, welche beide Bestandsschichten berücksichtigt und eine zeitgenössische Transformation ermöglicht.

2 Anerkennungspreise
Lina Wenzel erhielt für ihre Arbeit „(Kar) stadthaus – Warenhäuser bieten mehr“ einen Anerkennungspreis, ebenso wie Daniel Afriyie Owusu für seinen Entwurf „Klöpperhäuser – Die adaptive Stadt im Haus der Stadt“.

Die betreuenden Professoren Philipp Kamps und Karsten Ley freuten sich mit den Preisträgerinnen und Preisträgern. „Wir freuen uns sehr, dass die hervorragenden Arbeiten unserer angehenden Architektinnen und Architekten auch von anderen so gewürdigt werden“, sagte Prof. Karsten Ley.

BDA-Absolventenpreis 2023 der Bezirksgruppe Lüneburg
Bereits am 4. Oktober fand die Preisverleihung des BDA-Absolventenpreises an der hochschule 21 statt. Beim BDA Studienpreis wurden Preisgelder in der Gesamthöhe von 950 Euro vergeben.

Mit dem 1. Preis wurden gleich drei Studierende geehrt:

„Das Erleben Behalten – Das Erhalten Beleben“ - Johannes Isheim
Objekt: Ehemaliges Karstadt- Kaufhaus, Wandsbek Hamburg (Bestand von 1924 und aus den 60ern weitestgehend erhalten)
Isheim sieht eine zeitgemäße Ergänzung der 60er-Jahre-Struktur vor, um diese wieder nutzbar und attraktiv zu machen. Sein Konzept überzeugte u.a. mit einer detailreichen Durchplanung innerhalb einer komplexen Bestandssituation sowie eine geschickte Erschließung für Büros, Gewerbe und Wohnen durch Lichtschächte.

Ebenfalls ein 1. Preis ging an Lina Wenzel:
„(Kar)Stadthaus – Warenhäuser bieten mehr“ - Lina Wenzel
Objekt: Ehemaliger Karstadt, Mönckebergstraße Hamburg
Wenzels Entwurf sieht eine flexible Struktur für Wohnen und Arbeiten vor. Ihre Idee: Die Reaktivierung ursprünglicher Strukturen mit zeitgenössischem Bezug in Verbindung mit einer Aktivierung der gesamten Erdgeschosszone mit Straßen- und Platzverbindung.

Stefanie Lohmanns oben beschriebene Arbeit „Gut zusammengewürfelt – Warenhäuser bieten mehr“ wurde ebenfalls mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Anerkennungspreise erhielten Maren Nyhof für das Konzept „Schüttrupstippschhuus – Neubau am Markt, Schüttdorf“ und Daniel AfriyieOwusu für seine Arbeit „Klöpperhäuser – Die adaptive Stadt im Haus der Stadt“.