65.12 Nachträge infolge von unvollständiger oder geänderter Planung

Nachträgliche Änderungen der Planung ebenso wie Unvollständigkeiten in den Vergabeunterlagen können zu Änderungen bzw. Ergänzungen der Bau- und Planungsverträge führen – für Auftragnehmer eine willkommene Gelegenheit, sog. Nachtragsangebote abzugeben und durch die zusätzliche Vergütung das wirtschaftliche Ergebnis zu verbessern. Genau das wollen Auftraggeber i.d.R. vermeiden, daher wird über Nachtragsforderungen häufig gestritten.

Das Seminar behandelt Anspruchsgrundlagen, Aufbau, Prüfung und taktische Behandlung von Nachträgen bzw. Nachtragsangeboten infolge geänderter oder unvollständiger Planung.

Aus dem Inhalt:

  • Anspruchsgrundlagen aus der VOB/B und aus dem BGB
  • Wann darf der Auftragnehmer (AN) die Arbeit einstellen?
  • Wie lange darf sich der Auftraggeber (AG) mit der Prüfung und Annahme von Nachtragsangeboten Zeit lassen?
  • Welche Möglichkeiten der Schlichtung gibt es? 
  • Worauf muss der AN achten, um im Rahmen seiner Bauleitungstätigkeit keine Ansprüche zu verlieren?
  • Fragen aus dem Publikum

Referent  :  Prof. Thomas Karczewski, hochschule 21 – Buxtehude, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Rembert Rechtsanwälte – Hamburg

Termin     :  Dienstag 02.04.2019, 17:15 – 20:30 Uhr

Kosten     : 110,00 € (inkl. Seminarunterlagen und Pausenimbiss)