64.11 Mängelmanagement in der Endphase des Bauprozesses - Wiederholung -

Eigentlich ist alles fertig, es fehlt „nur“ noch die Abnahme. Für Auftraggeber wie Auftragnehmer ein ganz wichtiger Termin – doch bis dahin sollen noch alle bekannten Mängel beseitigt werden. Auch gibt es praktisch keine Abnahme ohne (protokollierte) Mängel. Wie plant und organisiert man die Mangelbeseitigung vor und nach der Abnahme? Schließlich treten auch in der anschließenden Gewährleistungsphase noch Mängel auf, auch deren Management im Rahmen der Gewährleistungsverpflichtung will organisiert sein. 

Bei dem Seminar geht es darum, für Bauprojekt-Beteiligte wie Bauherren, Planer und Unternehmer jeweils aus deren Sicht Hinweise zum Management von vor, bei und nach der Abnahme auftretenden Mängeln anzubieten. Das ab dem 1.1.2018 geltende neue Bauvertragsrecht wird berücksichtigt.

Inhalt:

  • Voraussetzungen der Abnahme 
  • Abnahmearten, z. B. förmliche, konkludente, fiktive oder technische Abnahme 
  • Rechtsfolgen der Abnahme
  • Möglichkeiten und Erfordernisse der Abnahmeprotokollierung
  • (un) berechtigte Abnahmeverweigerung
  • Definition von Mängeln, die zu einer Verweigerung der Abnahme berechtigen mit Beispielen aus der       Rechtsprechung
  • Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten
  • Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten
  • Mangelbeseitigungsverzuges vor und nach Abnahme
  • Anspruch des AN auf Zustandsfeststellung nach verweigerter Abnahme durch den AG
  • Verursachung von Mängeln durch mehrere Baubeteiligte und die Folgen
  • gesamtschuldnerischen Haftung verschiedener Baubeteiligter
  • Schadensminderungserfordernisse, Gefahr in Verzug 
  • Möglichkeiten der Lösung von Meinungsverschiedenheiten: Gutachten, Schlichtung, Schiedsgutachten,   Schiedsgericht, Ordentliches Gericht

Referent: Prof. Thomas Karczewski, hochschule 21 – Buxtehude, 

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Rembert Rechtsanwälte – Hamburg

Termin: Dienstag, 06.11.2018, 17:15 – 20:30 Uhr

Kosten: 110,- € (inkl. Seminarunterlagen und Pausenimbiss)