Minister für Wissenschaft und Kultur besucht die hochschule 21

von links: Prof. Barbara Zimmermanm, Oliver Grundmann, Dr. Rolf Jäger, Kai Seefried, Prof. Helmut Marquardt, Prof. Steffen Warmbold, Helmut Dammann-Tamke, Björn Thümler, Michael Roesberg und Maike Bielfeldt

Im Labor für Baustoffe und Geotechnik

Prof. Dr. Thorsten Hermes (3.v.r.) präsentiert die Brille für Parkinson-Patienten

Auf Einladung der CDU Landtagsabgeordneten und der Hochschulleitung war Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, zu Gast in der hochschule 21.

Begleitet wurde Thümler von Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum und Aufsichtsratsvorsitzende der hochschule 21, Landrat Michael Roesberg, Helmut Dammann-Tamke (MdL), Generalsekretär der CDU in Niedersachsen Kai Seefried MdL, Oliver Grundmann (MdB) sowie Birgit Clamor, Referatsleiterin im Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Der Präsident der hochschule 21, Prof. Dr. Steffen Warmbold, skizzierte die Entstehungsgeschichte und insbesondere den Übergang von einer staatlichen zur privaten Hochschule und stellte das duale, praxisorientierte Studium vor. „Durch die enge Verzahnung mit den Praxisunternehmen haben wir uns in der Region als starker Partner der Wirtschaft, insbesondere für den Mittelstand etabliert“, betonte der Hochschulpräsident. Die Praxis- und Bachelorarbeiten seien eine Art „Mikroforschung“, von der die Unternehmen durchaus profitierten, so Prof. Warmbold.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Barbara Zimmermann wies auf das Engagement der hochschule 21 in zahlreichen kommunalen Projekten hin und hob das Zusammenspiel der drei Fachbereiche hervor: „Mit Blick auf die demographische Entwicklung spielt die Verknüpfung von Technik, Bau und Gesundheit in der Forschung eine große Rolle.“ Was die Ausbildung angehe, so wirke die hochschule 21 aktiv dem Fachkräftemangel in der Region entgegen, sagte Prof. Barbara Zimmermann.

Bei einem Rundgang durch das Hochschulgebäude informierte sich der Minister unter anderem über zwei aktuelle Forschungsprojekte: André Dehne, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Mechatronik DUAL, stellte den DESY Roboter vor, der im XFEL Tunnel der Deutschen Elektronen-Synchrotron bereits im Einsatz ist und dort Messungen vornimmt. Prof. Dr. Thorsten Hermes, Fachbereichsleiter Technik und Kollegin Birte Winkelmann aus dem Studiengang Physiotherapie DUAL präsentierten eine Brille, die speziell für Parkinson-Patienten entwickelt wird. Dies Projekt wird interdisziplinär durchgeführt.

Abschließend stand ein kurzer Besuch im Labor für Baustoffe und Geotechnik und in der Bibliothek auf der Agenda.

Björn Thümler zog ein positives Fazit: „Die Hochschule weist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte auf. Dafür steht nicht zuletzt die stetig wachsende Zahl der Studierenden. Mit ihrem besonderen Studienangebot besitzt sie Strahlkraft über die Region hinaus und leistet von der Bauwirtschaft bis zur Pflege einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Mit dem geplanten Um- und Ausbau der Räumlichkeiten auf dem Nachbargrundstück und dem kontinuierlich weiterentwickelten Studienangebot haben die verantwortlichen Akteure die Weichen für eine Fortsetzung des Erfolgsweges gestellt.“

Darüber hinaus sagte der Minister zu, den Landeszuschuss in Höhe von jährlich 600.000 Euro zunächst bis 2023 weiterhin zu gewähren und nicht – wie ursprünglich vorgesehen – schrittweise abzuschmelzen.

„Das sind gute Nachrichten. Es ist schön zu sehen, mit welcher Geschlossenheit die Politik hinter dieser Hochschule steht. Ich bin davon überzeugt, dass wir Minister Thümler zeigen konnten, welche Bedeutung und Strahlkraft diese Hochschule für die Region und darüber hinaus hat und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, resümierte Hochschulpräsident Prof. Warmbold.