Hauke Jürgens erhält Auszeichnung

Hauke Jürgens / Foto: Sebastian Weiß

Stiftung der Niedersächsischen Ingenieurkammer ehrt hs21 Absolventen

Jährlich zeichnet die Stiftung der Ingenieurkammer Niedersachsen Absolventinnen und Absolventen niedersächsischer Hochschulen aus und würdigt so besonders praxisnahe wissenschaftliche Abschlussarbeiten. Hauke Jürgens, Absolvent der hochschule 21, war einer von sechs Preisträgern, die in diesem Jahr im Rahmen eines Empfangs geehrt wurden.

Hauke Jürgens hat sich in seiner Bachelorarbeit mit dem Thema: „Entwurf der Dammaufschüttung Offshore-Terminal Bremerhaven unter Berücksichtigung des Zeit-Setzungs-Verhaltens der anstehenden Weichschichten“ befasst. Die Arbeit wurde von Dr.-Ing. Klaus-Peter Mahutka, Professor für Geotechnik und Massivbau, betreut.

„Zum Thema für meine Abschlussarbeit kam ich über mein Praxisunternehmen, dem Ingenieurbüro WK Consult aus Hamburg, das sich unter anderem mit Geotechnik befasst und die Beratung durch Professor Mahutka“, berichtet der 24-Jährige. Da die hochschule 21 über sehr gute Möglichkeiten für praxisnahe Laborversuche im Bereich Geotechnik verfüge, habe er auch aus diesem Grund schon früh entschieden, über ein Thema aus diesem Gebiet zu schreiben.

„Die wissenschaftliche Herangehensweise bei so einer Arbeit hat mich sehr interessiert. Bei der Bearbeitung habe ich mich zu Beginn mit der Theorie und den Grundlagen der Thematik beschäftigt, anschließend die Versuche durchgeführt und ausgewertet“, so Jürgens.

Die größte Herausforderung dabei sei die zeitliche Koordinierung der verschiedenen Laborversuche gewesen, da die Bearbeitung um einiges mehr Zeit beansprucht hatte, als anfangs gedacht. „Aber zu sehen, wie sich aus ersten Ideen und Ansätzen eine komplette Bachelorarbeit entwickelt, war letztlich das Spannendste“.

Der junge Bauingenieur absolviert Zurzeit sein Masterstudium an der TU Braunschweig und hat dafür die drei Vertiefungsmöglichkeiten Geotechnik, Massivbau und Wasserbau gewählt. Viele Aspekte, die in der Bachelorarbeit behandelt wurden, habe er wieder aufgreifen können. Insofern sei das Studium an der hochschule21 eine ideale Grundlage für den Master gewesen, betont Hauke Jürgens.

„Auch, wenn das Studium an der hs21 durch die ganzen Hausarbeiten und die Praxisphasen sehr zeitintensiv ist, fand ich insbesondere das praxisnahe Arbeiten sehr gut und bin sehr zufrieden damit, das Studium dort absolviert zu haben. Man sammelt schon während des Studiums viel Erfahrung und lernt das richtige Berufsleben kennen“.

Nach dem Abschluss seines Masters wird Jürgens nach Hamburg zurückkehren, um dort in seinem ehemaligen Praxisunternehmen zu arbeiten.