Eingang zum Amtshaus Moisburg soll barrierefrei werden

Der Siegerentwurf von Clara Droop

Von links: Glen Streckwaldt (Ratsherr Gemeinde Moisburg), Hans-Jürgen Steffens (Bürgermeister Gemeinde Moisburg), Denis Jannsen, Clara Droops, Prof. Jürgen Peter, Laura Hinck, Tom Heiden und Prof. Jasper Herrmann

Studierende der hochschule 21 liefern Ideen - Entwurf aus Glas gewinnt 1.Preis

Es ist ein Haus für Kultur, Begegnung und Hochzeiten: das historische Amtshaus in der Gemeinde Moisburg. Um künftig auch barrierefrei in das Gebäude zu gelangen, soll der Eingangsbereich umgebaut werden.

„Es ist gemeinsamer Wunsch der Politik und Verwaltung, Barrierefreiheit herzustellen und den Zutritt für alle problemlos zu ermöglichen“, sagt Hans-Jürgen Steffens, Bürgermeister der Gemeinde Moisburg.

Bereits im Frühjahr hat sich die Gemeinde an die hochschule 21 gewand und um Ideen der Architekturstudierenden gebeten. „Uns war bekannt, wie kreativ und lösungsorientiert die angehenden Architektinnen und Architekten bereits im Studium arbeiten“, so Steffens. Eine Gruppe von rund 20 Studentinnen und Studenten aus dem zweiten Semester haben schließlich im Rahmen einer Hausübung Entwürfe für das Amtshaus geliefert.

Bürgermeister Steffens, Glen Streckwaldt aus dem Gemeinderat sowie Prof. Dipl.-Ing. Jasper Herrmann und Prof. Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Peter stellten die vierköpfige Jury. Die drei besten Arbeiten wurden jetzt prämiert. Zusätzlich vergab die Jury einen Sonderpreis für einen barrierefreien Zugang zum WC im Innenbereich des Gebäudes.

Den Siegerentwurf lieferte Clara Droop. Sie hatte sich für eine Rampenlösung aus Glas entschieden. „So habe ich einen Kontrast zum Backstein hergestellt und gleichzeitig eine Lösung gefunden, damit die Rampe nicht wie Sichtbarriere wirkt und der Fokus auf der Fassade bleibt“, so die 23-Jährige. Für ihre Arbeit erhielt Clara Droops von der Gemeinde Moisburg ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro.

Den zweiten Platz machte Tom Heiden, ebenfalls mit einer Rampe. Er überzeugte mit einer abstrakten Darstellung des Burgturmes aus dem Wappen der Gemeinde Moisburg in den Pfeilern des Geländers. „Damit wird bereits im Eingangsbereich die Verbundenheit zum Ort deutlich“, so der Zweitplatzierte, der für seine Arbeit 150 Euro bekam.

Für seine Idee einer Aufzugstreppe kam Denis Jannsen auf den dritten Platz. Laura Hinck erhielt einen Sonderpreis: Die Studentin hatte einen Entwurf für einen barrierefreien Zugang zum WC im Gebäude gezeigt.

Prof. Jasper Herrmann gratulierte den Preisträgern, lobte aber auch alle anderen Arbeiten „Sie haben alle eine tolle Leistung erbracht und gute Entwürfe abgeliefert.“ Moisburgs Bürgermeister Steffens versicherte, dass die studentischen Ideen nun in die weitere Diskussion über den Umbau einfließen würden: „Wir sind begeistert von den kreativen Ideen und werden die Anregungen im weiteren Planungsverlauf sicher berücksichtigen.“