Bestes Ergebnis der Erweiterten betontechnischen Ausbildung

Für ihre außerordentliche Leistung haben in diesem Jahr Alexander Müller (links, 7. Semester), Sebastian Kröncke (Mitte) und Dominik Hiltensberger (3.v.l., beide 5. Semester) vom Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein e.V. je einen Buchpreis erhalten. Die drei Studenten haben das beste Ergebnis in der Prüfung des theoretischen Teils der Erweiterten betontechnischen Ausbildung (EbA) erreicht.

Die hochschule 21 ist zertifizierte Ausbildungsstätte zur Durchführung des Lehrganges und bettet die EbA als einen Schwerpunkt in das Studium Bauingenieurwesen DUAL ein. Die Ausbildung wird von Dr.-Ing. Helmut Marquardt (rechts) geleitet, Professor für Baukonstruktion, Bauphysik, Holzbau, und Baustofflehre.

Mit der EbA kann man den sogenannten E-Schein erhalten, der gemäß der ‚Musterverordnung über Anforderungen an Hersteller von Bauprodukten und Anwender von Bauarten‘ unter anderem erforderlich ist, wenn Transportbeton oder Beton der Überwachungsklassen 2 oder 3 hergestellt oder Fertigteile hergestellt werden.

Die Studierenden müssen über die Baustofflehre hinaus 100 Stunden Spezialwissen aneignen, dessen Inhalte die Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Ausbildungsbeirats Beton regelt.

Im Anschluss an den theoretischen Teil, der mit zwei dreistündigen Klausuren abschließt, muss innerhalb von fünf Jahren nach Abschluss des Studiums der Nachweis der Anwendung der theoretischen erweiterten betontechnologischen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis erbracht werden – erst dann erhalten die Absolventen den E-Schein.