Hochschule und Wirtschaft – ein gelingendes Miteinander mit Mehrwert für die Unternehmen
Ausgewogenes Miteinander von akademischem Hochschulbetrieb und praktischer Mitarbeit im Unternehmensalltag: Der DUAL Studierende sammelt ganz neue Erfahrungen. Und der Betrieb lernt mit.
Wer als Arbeitgeber auch bisher schon ausgebildet hat, kennt das System der dualen Berufsausbildung. Der Lehrling lernt im Betrieb die praktische Seite des Berufs, während ihm die Berufsschule theoretisches Wissen vermittelt.
DUALes Studium: So funktioniert`s
Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet die Hochschule 21 bei ihrem Studienmodell – übrigens schon recht erfolgreich!
Der Studiengang-Zusatz „DUAL“ verdeutlicht es: Hochschultheorie wird gleichwertig mit der praktischen Anwendung verbunden. Aber zusätzlich werden die Studenten während der Praxisphasen von Professoren der Hochschule betreut.
Die Ingenieurstudiengänge dauern planmäßig sieben Semester. Die vier Quartale jedes Jahres gliedern sich folgendermaßen:
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im Herbst und Frühjahr jeweils Hochschule
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im Winter und Sommer betriebliche Praxis.
So wollte es die Mehrheit der HS21-Praxispartner. Entsprechend wird es in der Studienstruktur dargestellt.
(Hinweis: Der Studiengang Physiotherapie DUAL dauert 8 Semester und hat bedingt durch die Fachschul-Ausbldung in den ersten Semestern einen anderen Rhythmus. Mehr dazu hier.)
26 Wochen pro Jahr im Betrieb
Jeder Studierende schließt neben seinem Studienvertrag mit der HS 21, einen Praxisvertrag mit einem Praxisbetrieb ab. Der Praxisvertrag kann für die gesamte Studiendauer, oder aber auch für einzelne Praxisphasen gelten. Der Vertrag regelt wie üblich auch die Rechte und Pflichten des Unternehmens.
Gibt es im Betrieb für ähnliche Situationen bereits einen Praktikantenvertrag, so kann der auch um die Maßgaben für den studentischen Praxisvertrag mit Regelungen für Urlaub, Praxisarbeit und Bachelorarbeit erweitert werden.
Vier Wochen Urlaub mitgerechnet, arbeitet der Praxisstudent jedes Jahr zweimal 13, insgesamt also 26 Wochen Vollzeit im Praxisbetrieb mit. Bis zum Studienabschluss nach sieben Semestern ist er mehr als 1,5 Jahre Vollzeit- oder über 3 Jahre Halbzeitkraft im Unternehmen. Das ist mehr als genug Zeit zum Kennenlernen, zum Ausprobieren und fürs gegenseitige Sammeln von Erfahrungen.
Technologie- und Wissenstransfer pur
Es empfiehlt sich für die Praxispartnerfirmen, den Praxisstudenten Aufgaben des Tagesgeschäfts bearbeiten zu lassen, ihm nach Möglichkeit einen eigenen Arbeitsplatz einzurichten und offen zu sein für seine Fragen und Anregungen. Sinnvollerweise sollte der Studierende einen festen Ansprechpartner im Unternehmen haben.
Professoren der HS 21 begleiten die Praxisstudierenden bei ihren Studien- und Praxisarbeiten. Für die Firmen ergibt sich daraus ein wichtiger Zusatznutzen: Diese Kontakte sind Technologie- und Wissenstransfer pur!
Eigene Mitarbeiter qualifizieren
Unternehmen können auch eine andere Chance aus der Verbindung zur HS 21 nutzen und sich neue Perspektiven für ihre Personalplanung eröffnen. Wenn es in der Firma entwicklungsfähige Mitarbeiter gibt, kann der Betrieb sie selbst auch zum Studium an die Hochschule 21 schicken – so bildet sich das Unternehmen seine kompetenten Führungskräfte ganz nach Maß heran.