Prima Studieren in Buxtehude

Wer in Buxtehude an der Fachhochschule Architektur, Bauingenieurwesen oder Bau- und Immobilienwirtschaft studiert hat, ist fürs Berufsleben bestens gerüstet. Ehemalige berichten.

Dass die in Buxtehude beheimateten Studiengänge bei Hochschul-Rankings immer wieder ausgezeichnet abschneiden, ist mehr als ein nur theoretischer Wert. Auch Absolventen der bisherigen Fachhochschule stellen ihrer Hochschule Bestnoten aus. Und sie begrüßen es, dass ihre Hochschule jetzt als HS21 in eine neue Zukunft durchstartet und ihnen weiterhin die Möglichkeit zur Weiterbildung bietet.

Kontakt zum regionalen Arbeitsmarkt

Viebrock port
Andreas Viebrock

 

Für Andreas Viebrock kann es kaum einen besseren Studienort als Buxtehude geben. Nicht nur, weil er dort von 1977 bis 1980 selbst studierte, sondern weil er aus seiner heutigen Sicht als Bauunternehmer in zweiter Generation weiß, dass ohne diesen Hochschulstandort die Firmenstruktur der Niederelbe-Region nicht so gesund wäre.

„Genauso wie ich haben viele Unternehmer-Kinder nach der ‚Lehre bei Vattern’ diese Hochschule besucht, weil sie im Studium die Möglichkeit bot, den Kontakt zum Elternbetrieb zu halten.“ Die Hochschule ist auch Personalquelle: „Wir haben viele leitende Mitarbeiter unter den Buxtehuder FH-Absolventen akquiriert“, erzählt Viebrock.

Von der im dualen Studium noch stärker verbundenen hochschulischen und betriebspraktischen Ausbildung verspricht er sich Erfolg auch auf einem neuen Weg: Für Niederlassungen im Vertriebs- und Baubereich sucht er junge, ausgebildete Handwerker vor Ort in Süd- und Westdeutschland, die an der HS 21 ein duales Ingenieurstudium absolvieren möchten. Der Praxisteil wird im Harsefelder Stammsitz angeboten. Das fördert die vertrauensvolle Zusammenarbeit, glaubt Viebrock: „Wenn man die Unternehmensphilosophie sozusagen mit der Muttermilch verinnerlicht, kann es später auf die Distanz keine gravierenden Kommunikationsprobleme mehr geben.“

Intensives Studium

Treptow
Frank Treptow

 

Frank Treptow, der nach Betriebsschlosser-Lehre und Technikerschule 1983 sein Bauingenieur-Studium in Buxtehude aufnahm, ist auch dank dieser Hochschulausbildung auf seinem Berufsweg weit voran gekommen. Heute trägt er als Niederlassungsleiter der Gerhard Rode Rohrleistungsbau GmbH & Co. KG in Wischhafen Verantwortung in internationalen, millionenschweren Bauprojekten.

„Das Studium war unwahrscheinlich intensiv,“ berichtet er. „Die Ausbildung der Studenten geschah ganz praxis- und berufsnah.“ Das Studium in Buxtehude ist für ihn in allen beruflichen Stationen eine „sichere Bank“ gewesen. Auch heute noch schwört er auf die Wissensvermittlung am Hochschul-Standort Buxtehude.

„Das mit der Hochschule verbundene Institut für Weiterbildung in Buxtehude (IWB) bietet erstklassige Seminare an, die auch ich als ‚alter Hase’ gerne nutze.“


Frühe Praxis ist von Vorteil

Huesken
Claudia Hüsgen

„Das Bauingenieur-Studium ist sehr anstrengend,“ erinnert sich Diplom-Ingenieurin Claudia Hüsgen, „wenn man ohne abgeschlossene Ausbildung oder direkt nach dem Abitur einsteigt.“ Sie hatte sich gleich nach der Fachoberschule an der FH in Buxtehude eingeschrieben und musste erst einmal mit viel Nachhilfe aufholen, was die Kommilitonen bereits durch eine Facharbeiterausbildung an Praxiserfahrung voraus hatten.

Seither empfiehlt die Diplom-Ingenieurin (Studierende 1987) allen, besonders aber den jungen Frauen, schon vor dem Studium möglichst viel Praxiserfahrung zu sammeln. „Das ist auch später beim Berufseinstrieg von Vorteil: Wer z.B. als Bauleiter keine eigene Baustellenerfahrung hat, dem begegnen die Bautrupps auch heute noch mit Vorbehalten,“ weiß Claudia Hüsgen.

Der Hochschulstandort Buxtehude ist für die Abteilungsleiterin „Civil Engineering“ (operative Bauabwicklung) bei Airbus in Hamburg eine gute Wahl, weil sie die Qualität der Lehre überzeugt, das duale Studienkonzept gut auf den Arbeitsalltag vorbereitet und die Praxis orientierten Weiterbildungsangebote (IWB) nicht nur sie als Ehemalige weiterbringt, sondern auch ihre Mitarbeiter auf aktuellem Stand hält. Die meisten sind dem Vorbild ihrer Chefin gefolgt und haben seither viel am IWB hinzugelernt.

Das schätzen Ehemalige an ihrer Alma Mater in Buxtehude:

  • Intensives Studium und Weiterbildungsangebot, das auch für „alte Hasen“ neue Erkenntnisse bereit hält
  • Verwurzelung der Hochschule in der Niederelbe-Region
  • Schon als Fachhochschule starke Praxisorientierung, die im Dualen Studium weiter optimiert wird

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